Абд-ру-шин / Abd-ru-shin 

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“Ye shall not resist evil…” / (EN)

Author of the text: © Abdrushin.(1929). © Painting by H.G. Leiendecker
Jesus said: “But I say unto you, That ye resist not evil: but whosoever shall smite thee on thy right cheek, turn to him the other also.”
This very statement has been the cause of a great variety of disputes. It is also part of the reason for many people to brand the Christian religion as a religion of weakness. The mistake people make is to interpret expressions of those times with today’s concepts.
If we take the expression “evil” in the way Jesus meant it, we now have to use the term “suffering” in order to receive immediate clarification.
With his words “Ye shall not resist evil, i.e. suffering”, Jesus chastises people for a bad habit, at the same time giving practical advice for the benefit of humanity.
Even at that time it was a bad habit of people to complain about everything that did not go according to their desires. Just as it is today. When need or any kind of suffering strikes, immediately they begin to lament and accuse, even if they realize, in looking back, that they themselves were the cause and are to blame. Worse yet, if people cannot recall the cause in their current lifetime. However, they should not complain senselessly, since they definitely gave cause themselves to whatever befalls them, in reciprocity. This is why Jesus said: “Ye shall not resist evil”, since in reality, by resisting, the individual adds yet another wrong. Man’s resistance is resistance to consequences of karmic threads that are attached to him. Without resolving these threads, he can never ascend.
This is why this often misunderstood statement contains practical advice which comprises everything needed by man to act right without having to rack his brain about it. Yet, he has persisted in wondering and mulling over it more than anything else.
Man is not to accept suffering reproachfully and resentfully, rather he is to joyfully start working on overcoming it in the realization that he is resolving something which would otherwise keep him from ascending. How invaluable is this advice! If he starts the work of overcoming his adversity with joy, his suffering is only half as hard and much shorter. Thus, the expression “do not resist evil” does not refer to the darkness, rather to any adversity that confronts man. Man’s insistence on assuming the expression “evil’ to mean “the darkness” first led to many errors and formed the basis for erroneous interpretation , even making the right interpretation impossible. At the time the word evil meant everything disagreeable in the earthly sense.
Men also have to get used to this fact: I have not come in order to explain the Bible with its human errors, but to newly proclaim the WORD of the LORD, as well as to instate new laws which humanity needs in order to exist in the Kingdom of God on Earth!і!

 

© Author of the text: Abdrushin *.  December 15, 1929. From unpublished texts. (Translated from German, see below).

* Abd-ru-shin (civil name – Oskar Ernst Bernhardt (1875–1941)), the author of a systematic, comprehensive philosophical work that includes over 200 topics in the field of spiritual knowledge compiled in the book “In the Light of Truth. – Grail Message”.


„Ihr sollt dem Leid, nicht widerstreben…
(DEU)
Christus sprach: „Ich aber sage Euch, daß Ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern so Dir jemand einen Streich gibt auf Deinen rechten Backen, dem biete auch den anderen dar.“
Gerade dieser Ausspruch wurde schon die Ursache zu mannigfaltigen Auseinandersetzungen. Er gab auch mit Anlaß dazu, daß viele die christliche Religion zu einer Religion der Schwäche stempelten. Die Menschen machten dabei den Fehler, damalige Ausdrucksformen mit heutigen Begriffen zu deuten. 
Nehmen wir den Ausdruck „Übel“ so, wie es Christus meinte, müssen wir das Wort „Leid“ setzen! Und das bringt auch sofort die Klärung.
Mit seinen Worten „Ihr sollt dem Übel, also dem Leid, nicht widerstreben“ rügt Christus eine üble Gepflogenheit der Menschen und gab gleichzeitig darin einen praktischen Rat zum Wohle der Menschheit.
Auch damals war schon die Gewohnheit verbreitet, über alles zu klagen, was nicht nach den Wünschen der Menschen ging. Genau wie heute noch. Kommt Not oder sonstiges Leid, beginnt sofort die jammernde Anklage, auch wenn die Menschen rückblickend erkennen, daß sie selbst die Schuld tragen und alles herbeiführten. Noch schlimmer aber dort, wo sich die Menschen nicht des Anlasses in der jeweiligen Erdenzeit entsinnen können. Sie sollen aber nicht so sinnlos klagen, da sie doch einst die Veranlassung zu allem selbst gaben, was rückwirkend auf sie fällt. Und deshalb sagt Christus: „Ihr sollt dem Übel nicht widerstreben“, da der Mensch in Wirklichkeit im Widerstreben nur neues Unrecht auf sich lädt. Es ist Entgegenstemmen gegen Auslösung der Schicksalsfäden, welche an dem Menschen hängen. Ohne diese Lösung kann der Mensch nie aufsteigen.
Deshalb ruht in dem oft so unverstandenen Satz ein praktischer Rat, der alles in sich faßt, um den Menschen richtig handeln zu lassen, ohne daß er darüber viel zu grübeln braucht. Und gerade darüber grübelte er am meisten.
Er soll nicht murrend und anklagend Leid auf sich nehmen, sondern freudig daran gehen, es zu überstehen, in dem Bewußtsein, daß er damit etwas ablöst, was ihn sonst vom Aufstiege zurückhalten würde. Welch großer Wert liegt allein darin! Geht er freudig daran, so leidet er nicht halb so viel darunter und verkürzt die Dauer alles Leides. Unter dem Ausdruck „Dem Übel nicht widerstreben“, ist also nicht etwa das Dunkel gemeint, sondern alles Unangenehme, was den Menschen trifft. Daß man für den Ausdruck „Übel“ unbedingt das Dunkel annehmen wollte, brachte erst zahlreiche Irrtümer und gab die Grundlage zu falschen Deutungen, oder zu der Unmöglichkeit richtiger Deutung. Unter dem Worte „Übel“ faßte man damals alles irdisch Unangenehme zusammen.
Die Menschen müssen sich auch noch an eine Tatsache gewöhnen: Ich bin nicht gekommen, um die Bibel mit ihren menschlichen Fehlern zu erklären, sondern um das WORT des HERRN neu zu künden, sowie in seinem Namen neue Gebote einzusetzen, welche die Menschheit von nun an nötig hat, um in dem Gottesreiche auf Erden bestehen zu können!

 

© Autor des Textes: Abdruschin *.  Am 15. Dezember 1929. Aus unveröffentlichten Texten. (Gedruckt aus einer Kopie des Originaltextes).

* Abd-ru-shin (bürgerlicher Name: Oskar Ernst Bernhardt (1875–1941)), Autor eines systematisch, aufgebauten umfassenden philosophischen Werks mit mehr als 200 Themen des spirituellen Wissens, welche in dem Buch „Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft" gesammelt sind.


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